10 kuriose Silvesterbräuche aus aller Welt

10 kuriose Silvesterbräuche aus aller Welt

Andere Länder andere Sitten -so auch zu Silvester.

Überall sollen die lustigen, charmanten oder auch romantischen Silvesterbräuche Frieden, Glück und Wohlstand fürs neue Jahr bringen. Hier die schönsten Traditionen (Quelle: Blick.ch):

 

Schottland
Dohop_Silvesterbräuche_Schottland
 Hier kommt in der Neujahrsnacht, kurz nach Mitternacht, der Fremde im Rock vorbei. Junge Schotten durchstreifen die Städte und Dörfer, bewaffnet mit Whisky, Rosinenbrot und einem Stück Kohle. Sie klopfen an die Türen der Häuser und bringen Glück herein.
Spanien
Dohop_Silvesterbäuche_Spanien

Auf der iberischen Halbinsel heisst es zu Silvester: eine Traube zu jedem Glockenschlag. Dazu darf man sich dann etwas wünschen. Jeder Spanier hat also 12 Wünsche für das neue Jahr frei. Die Tradition hat gelehrt, dass Trauben ohne Kerne besser geeignet sind. Bei dem hektischen Verzehr kann es sonst zu üblen Verschluckern kommen.

Italien
Dohop_Silvesterbäuche_Italien

In Italien dreht sich Silvester um Liebe und um Geld. Damit die Liebe einem auch im nächsten Jahr hold bleibt, tragen Frauen in der Neujahrsnacht rote Dessous. Die müssen allerdings am nächsten Tag weggeworfen werden. Ein anderer Brauch zum Erhalt der Liebe ist es, dass sich Paare mit einem Sektglas, in dem ein goldener Ring schwimmt um Mitternacht zuprosten. Das Geld soll durch den Verzehr von Linsen am Silvesterabend ins Haus kommen.

 

Griechenland
Dohop_Silvesterbäuche_Griechenland

Bei den Griechen wird zu Silvester fleissig gebacken. In den Teig des Brotes wird eine Münze eingearbeitet. Wer dann auf das Geldstück beisst – hoffentlich ohne sich einen Zahn auszubeissen – dem beschert das neue Jahr recht viel Glück.

Argentinien
Dohop_Silvesterbäuche_Argentinien

In diesem Teil Südamerikas heisst es zu Neujahr: Weg mit den Altlasten. Die Argentinier vernichten alle alten Unterlagen, auf die man im neuen Jahr verzichten kann. Und dabei gehen sie sehr gewissenhaft vor – die Papiere werden sorgsam in kleine Schnipsel zerrissen, die man dann aus dem Fenster wirft.

Brasilien
Dohop_Silvesterbäuche_Brasilien

In Brasilien regnet es zu Silvester Klopapier – so lange, bis die Strassen bedeckt sind. Man feiert in weiss. In der Farbe der Unschuld, der Reinheit und des Friedens.

Weil Weiss auch die Lieblingsfarbe der Meeresgöttin Yemanjá ist, die weibliche Fruchtbarkeit symbolisiert, werfen brasilianische Frauen Blumen ins Meer. Ausserdem stecken sie Kerzen in den Sand des Strands: rote für Glück in der Liebe, weisse für den Frieden und gelbe für Geldsegen. Zur Sicherheit tragen sie auch noch rote Unterwäsche.

China
Dohop_Silvesterbräuche_ China

Im Reich der Mitte feiert man Silvester erst im Februar. Immer am Tag des Vollmondes nach dem 21. Januar. Dafür gibt es aber viele verschiedene Bräuche: das Haus wird mit Bambuszweigen geputzt, um böse Geister zu vertreiben. Kurz vor Mitternacht werden alle Fenster geöffnet, um das neue Jahr hineinzulassen. Und Unverheiratete werfen Mandarinen ins Meer, in der Hoffnung auf einen guten Ehepartner.

Russland
Dohop_Silvesterbräuche_ Russland

In Russland fallen Neujahr und Weihnachten auf einen Tag – denn Silvester fällt genau in die russisch-orthodoxe Weihnachtszeit. Es wird der Tannenbaum geschmückt, Geschenke verteilt, gut gegessen und kurz vor Mitternacht spricht der Präsident im Fernsehen.

Israel
Dohop_Silvesterbräuche_ Israel

Hier soll das neue Jahr versüsst werden. Jüdische Familien servieren am Neujahrsabend süsse Äpfel, Honig und Honigkuchen. Weil nach jüdischer Auffassung Gott an diesem Tag sein Urteil über den Menschen in ein Buch einträgt, grüsst man sich mit dem Wunsch: «Du mögest für ein gutes Jahr eingeschrieben sein.»

Japan
Dohop_Silvesterbräuche_ Japan

Das Fest zum Jahreswechsel im fernöstlichen Kaiserreich dauert bis zum 7. Januar und beginnt eher moderat. Denn die ersten drei Tage sind der Ruhe gewidmet, dem Zusammensein in der Familie. Am Neujahrsabend um Mitternacht erschallen dann von allen Tempeln des Landes 108 Glockenschläge, die die Übel des alten Jahres vertreiben sollen.

Das traditionelle Silvesteressen besteht aus kleinen, klebrigen Reisbällchen (Mochis), die Glück bringen sollen. Diese haben es aber in sich. Jedes bleiben die klebrigen Dinger etlichen Japanern im Hals stecken. Die Folge: Sie ersticken daran. Die Feuerwehr wiederholt deshalb jährlich die Warnung, wie man sich im Mochi-Notfall verhalten solle: das Opfer auf den Bauch legen und fünfmal mit der Hand zwischen die Schulterblätter schlagen.

Quelle: Blick.ch – Ringier AG, Autorin: Antonia Sell

Wer jetzt spontan Lust bekommen hat, an Silvester zu verreisen, findet auf Dohop.de noch kurzfristig günstige Flüge, Hotels und Mietwagen.

 

Aber Achtung: Aufgrund der strengen Anti-Terror-Gesetze ist die Mitnahme von Feuerwerkskörpern ins Flugzeug strengstens untersagt!!!